LEADER-Vorhaben in der Region Annaberger Land

vorher / nachher Beschreibung
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Kategorie Infrastruktur (A)

Umnutzung Gewerbegebäude zu Wohnhaus in Crottendorf

Das Gebäude soll von Grund auf saniert und durch den Eigentümer als Einfamilienhaus selbst genutzt werden. Dafür werden die Grundrisse geändert, alle Bauteile instandgesetzt, modernisiert und den geltenden gesetzlichen Bedingungen angepasst. Weiterhin erfolgt entsprechend den Empfehlungen der Energieberatung der Einbau von neuen Fenstern, die Sanierung der Dachdeckung der Südseite, auf deren Dachflächen Solarkollektoren in der Dachhaut installiert werden. Alle technischen Anlagen werden neu eingebaut. Die Wärmeerzeugung soll umweltgerecht mit einer modernen Brennwerttechnikanlage erfolgen, alternativ mit Wärmepumpe. Das Gebäude ist nicht denkmalgeschützt. Den Anforderungen der Gestaltung der Ortssatzung wird entsprochen. Das Treppenhaus wird vollständig erneuert und die Möglichkeit eines Fahrstuhleinbaus zur barrierereduzierten Nutzung des Gesamtgebäudes vorbereitet.

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Kategorie Soziales (D)

Relaunch der Webpräsenz der Gemeinde Sehmatal

Die Gemeinde Sehmatal betreibt seit 2002 einen eigenen Internetauftritt www.sehmatal.de. Dieser wurde im Jahr 2009 in ein CMS-System gewandelt. Dieses CMS-System ist veraltet und wird nicht mehr vom Anbieter gepflegt. Mit einem technischen Relaunch und grafischem Redesign soll ein neues zeitgemäßes, benutzerfreundliches und zukunftssicheres Portal geschaffen werden. Um den gestiegenen Bedarf an Informationen und eine bedienerfreundliche Nutzeroberfläche abzudecken, bedarf es einer Modernisierung und Überarbeitung der inhaltlichen und funktionalen Angebote. Es soll durch die Umstellung auf ein responsives Designs (Unterstützung verschiedener Endgeräte, insbesondere Tablets, Smartphones) mehr Erreichbarkeit bei den verschiedenen Nutzergruppen erzielt werden. Mit einer Suchmaschinenoptimierung soll die Reichweite, vor allem im touristischen Bereich, erhöht werden. Perspektivisch soll eine große Reichweite geboten werden, indem eine enge Zusammenarbeit mit den Nachbarkommunen im Annaberger Land angestrebt wird. Mit der Stadt Oberwiesenthal werden gemeinsame Tools ausgetauscht und somit regionsübergreifend zwischen der Region Annaberger Land und Westerzgebirge Symbiosen geschaffen. Durch eine Verlinkung zur Hompage des Annaberger Landes wird die neue Webpräsenz umfangreich regional und überregional dargestellt und beworben. Es soll eine übersichtliche und leicht zugängliche Informationsplattform, die alle Bereiche - insbesondere die regionalen - mit einbezieht, entstehen. Der touristische Bereich soll mehrsprachig, hauptsächlich in englisch, teilweise auch in tschechisch ausgewiesen werden. Durch Einbindung von Video- und Audioelementen soll die erlebnisreiche Region besser dargestellt werden. Über soziale Medien wird eine erhöhte externe Bandbreite an Informationen schnellstmöglich an die Follower weitergeben. Der Auftritt soll barrierereduziert nach BITV2 erfolgen.

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Kategorie Infrastruktur (A)

Neubau Erlebnisspielplatz IGB e.V. Großrückerswalde

Das Institut für Gesundheit und Bildung e.V. möchte einen Erlebnisspielplatz erstellen. Kindern soll eine Möglichkeit geboten werden, ihre Freizeit aktiv und in Bewegung zu verbringen. Dieser gesundheitspräventive Ansatz verbindet sich mit dem Anliegen der Inklusion. Der Spielplatz soll Aufforderungscharakter besitzen, um über das Spiel ins Freie zu treten, zum gemeinsamen Spiel mit anderen anregen und Begegnung zwischen Menschen mit verschiedenen Problemlagen ermöglichen. In dem auch für Kinder von Mediennutzung geprägten Alltag wollen wir eine Alternative zu Fernsehen, Computer und Spielkonsole anbieten. Für die Einwohner vom Oberdorf von Großrückerswalde gibt es fußläufig keinen Spielplatz, der von Familien mit Kindern oder von Kindern allein erreichbar ist. Im Mittelpunkt steht ein Piratenschiff auf einer Fläche von 334 qm, das die Kinder im Alter zwischen 4 und 10 Jahren einlädt. Das Schiff bietet vielfältige Spielmöglichkeiten, wie eine Rutsche, Strickleitern, Sprossenaufstieg, Sandspiel mit Sandaufzug, Kletternetz, Hängebrücke, bewegliches Steuerrad und einen Kletterkamin. Für Kinder im Alter zwischen 2 und 4 Jahren sind auf einer Rasenfläche von 100 qm eine Nestschaukel, ein Spielhaus und ein Sandkasten vorgesehen.

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Kategorie Wirtschaft (B)

Umnutzung ehem. Café zu Ferienhaus in Crottendorf

Ziel des Vorhabens ist es, das derzeit leer stehende ehemalige Café Anna in Crottendorf zum hochwertigen Ferienhaus für bonitätsstarke Gäste aus ganz Europa umzunutzen. Das Ferienhaus soll bis zu 6 Personen beherbergen können. Dabei soll das ebenerdige Bestandsgebäude umgebaut und mit einem Anbau von ca. 49 qm versehen werden. Somit stünde den Feriengästen dann ein freistehendes Ferienhaus mit ca. 100 qm Wohnfläche, eigenem Carport und Grillgelegenheit zur Verfügung. Die Bauausführung sowie die Einrichtung und Außenanlagen sollen einem 4-Sterne-Standard gerecht werden. Im Außenbereich soll die vorhandene, geschlossene Pflasterdecke teilweise abgetragen und mit regionaltypischen Pflanzen aufgelockert werden.

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Kategorie Natur und Umwelt (C)

Management von Maßnahmen für die Förderung der biologischen Vielfalt im Annaberger Land

Das Vorhaben wird im Territorium des Annaberger Landes umgesetzt werden. Vorrangige Vorhabensgebiete sind die Schutzgebiete des Annaberger Landes, insbesondere FFH- und SPA-Gebiete, NSG sowie zahlreiche FND, ggf. auch mit diesen im Zusammenhang stehende Flächen. Im Einzelnen werden folgende Maßnahmen zur Förderung beantragt: 1. Konzeption der Biotoppflege für den Zeitraum 2021 bis 2025 auf dem Territorium des Annaberger Landes. Bestandteile des Konzeptes sind: *die Erfassung und naturschutzfachliche Bewertung der aktuellen Biotoppflegeflächen der Naturschutzzentrum Erzgebirge gGmbH, *die Priorisierung der Biotoppflegeflächen und die Ermittlung des darüber hinausgehenden (Flächenpflege-)bedarfes in Zusammenarbeit mit der Unteren Naturschutzbehörde *die Ermittlung der Eigentümer und Abschluss neuer Biotoppflegeverträge für ca. 70 - 80 ha für den Zeitraum 2021 bis 2025 *die Abstimmung mit betroffenen Nutzern, Nachbareigentümern u.ä. für die Biotoppflegeflächen *die Festlegung optimaler naturschutzfachlicher Zielstellungen für die zu pflegenden Biotope *die Koordinierung / Abstimmung der Biotoppflege mit der UNB und weiteren potentiellen Biotoppflegern im Annaberger Land 2. die Planung und vorbereitende Organisation für jährlich je 2 biotoperhaltende Maßnahmen 3. Jährliche Planung, Vorbereitung und Umsetzung von 2 Naturschutzexkursionen für Jugendliche 4. Erfassung von Neophytenvorkommen in den Schutzgebieten des Annaberger Landes, Organisiation und Durchführung von jährlich 3 Bekämpfungsmaßnahmen

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Kategorie Infrastruktur (A)

Sanierung der Fußwegbeleuchtung zwischen evang.-luth. Kirche und Grundschule im OT Neudorf

Im Ortszentrum von Neudorf verbinden die Ortstraßen "Am Sportplatz" und "Richterstraße" die Bereiche Sportplatz / Schule mit Kaiserhof / Kirche / Museen. Diese Straßen werden auch als Schulweg genutzt. Dementsprechend sind diese Straßen stark frequentiert. Hier gibt es seit längerem die Forderung der Anwohner, eine adäquate Beleuchtungssituation wie an anderen Ortsstraßen zu schaffen. Insbesondere in den Morgenstunden des Winterhalbjahres liegt derzeit ohne eine ausreichende Beleuchtung eine Gefährdung der Schulkinder vor. Die vorhandene Straßenbeleuchtung ist bis zu 50 Jahre alt. Masten und Leuchten sind verschlissen, teilweise beschädigt und ineffizient. Das Erdkabel wurde durch Beschädigungen und Ermüdungserscheinungen schon mehrfach repariert. Die Beleuchtungsanlage entspricht nicht mehr den Vorschriften. Da ein Großteil der Leuchten über keine Schutzgläser verfügt, sind die Reflektoren zwischenzeitlich matt geworden. Entsprechend nachteilig wird die Beleuchtungssituation beeinflusst. Die Betriebssicherheit ist teilweise nicht mehr gegeben. Im Rahmen der Baumaßnahme ist beabsichtigt eine moderne Beleuchtungsanlage zu installieren, die dem Stand der Technik und den energetischen Vorgaben bezüglich der Energieeinsparung entspricht. Dabei sollen auf einer Gesamtlänge von ca. 1000 m neue Erdkabel und neue Straßenleuchten montiert werden. Bei der Auswahl wurde der zukünftige Wartungsaufwand, Lebensdauerangaben und Gewährleistungszusagen der Hersteller berücksichtigt. Es ist beabsichtigt, die Beleuchtung mittels hocheffizienter LED-Technik zu realisieren. Somit wird die Verkehrssicherheit, vor allem für die Fußgänger und Radfahrer, verbessert.

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Kategorie Wirtschaft (B)

Wander- und Busparkplatz sowie tourist. Informationspunkt an der ev.-luth. Kirche in Neudorf

Der Ortskern des Sehmataler Ortsteiles Neudorf an der Karlsbader Straße (S266) wurde im Bereich des Suppenmuseums, der Schauwerkstatt "Zum Weihrichkarzl", dem Kaiserhof mit Gaststätte und Saal für 300 Personen und der ev.-luth. Kirche besonders in der Advents- und Weihnachtszeit völlig mit Bussen und Pkws zugeparkt. Das Problem bestand schon mehrere Jahren und wurde immer prekärer. Die praktizierte Weiterleitung von Bussen auf den ca. 2 km entfernten Parkplatz am Hotel Vierenstraße wurde praktisch nicht angenommen. Ordnungsrechtliche Maßnahmen waren keine nachhaltige Lösung für dieses äußerst schwierige Problem. Im Ortszentrum befindet sich außerdem der Haupteinstiegspunkt in das Kernwanderwegenetz, welches sehr stark frequentiert ist. Der Konflikt musste gelöst werden, da die Verkehrssicherheit und die Sicherheit der Fußgänger nicht mehr gewährleistet war. Im Touristischen Entwicklungskonzept (TEK) der Gemeinde Sehmatal wird ein besonderer Bedarf an Bus- und Wanderparkplätzen für Pkws in diesem Bereich festgestellt. Ein anderer vergleichbarer Standort in Ortskernnähe war nicht vorhanden. Aufgrund des hohen Bedarfs war eine Erweiterung des vorhandenen Pkw-Stellplatzes (10 Stpl.) neben der Kirche in dem Bereich des ungenutzten Friedhofes vorgesehen. Es wurde ein öffentlicher Parkplatz mit 23 Pkw-Stellplätzen, davon 1 Behindertenstellplatz, 6 Busparkplätzen und einem Aufenthalts- und Informationsbereich für Touristen und Gäste mit Informationstafel und Sitzgelegenheiten errichtet. Vom brachliegenden Friedhofsteil wurde dafür eine Fläche von ca. 1900 m² für den öffentlichen Parkplatz genutzt. Die ev.-luth. Kirche als Grundstückseigentümer stimmte der geplanten Nutzung zu. Die Übertragung der Fläche wurde mittels Erbbaupachtvertrag realisiert. Durch den Abbruch des Schuppens und dem Rückbau einer maroden Abgrenzungsmauer erfolgte eine Teilentsiegelung. Als Abgrenzung zum Friedhof wurde eine Sicht- und Lärmschutzwand errichtet. Der Zu- und Ausfahrtsbereich von der Crottendorfer Straße (S268) sowie der Busparkplatz wurde mit einer Bitumendecke versehen. Die Pkw-Stellplätze wurden mit Ökopflaster ausgebildet.

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Kategorie Infrastruktur (A)

Fassadensanierung und Mauertrockenlegung Kirchgebäude Königswalde

In der Evangelisch-methodistischen Kirche in Königswalde treffen sich Menschen aller Generationen. Das Kirchgebäude liegt im Ortskern von Königswalde. In der unmittelbaren Nachbarschaft befinden sich die Turnhalle mit Sportplatz, die Freiwillige Feuerwehr und Apotheke. Am 16. Oktober 1927 wurde die Ev.-meth. Kirche eingeweiht. Im Jahr 1948 wurde die Fassade der Kirche letztmalig renoviert. An vielen Stellen ist der Putz hohl, brüchig oder schon abgefallen. Die Fassade ist von Rissen überzogen, Feuchtigkeit dringt ungehindert in das Mauerwerk ein. Der Putz und das Mauerwerk sind schon durch aufsteigende Nässe beschädigt, im Inneren bildet sich an einigen Stellen Schimmel. Ziel der Maßnahme ist es, den vorhandenen Putz zu reinigen, Risse und beschädigte Stellen auszubessern und vollflächig einen neuen ortstypischen Oberputz aufzutragen. Zusätzlich sollen die Grundmauern des Gebäudes eine vertikale Feuchtigkeitssperre erhalten und eine Gebäudedrainage verlegt werden. Durch diese Maßnahme wird der Wert des Gebäudes erhöht. Auch eine Einsparung bei den Energiekosten wird erzielt, wenn die Außenwände wieder trocken sind. Ohne diese Maßnahme wird das Gebäude weiter durch Wasser und aufsteigende Feuchtigkeit zerstört und es kommt zu Folgeschäden. All diese Sanierungsmaßnahmen sind wichtig, um den Fortbestand der Kinder- und Jugendarbeit zu gewährleisten und als Ort der Verbindung von alten und jungen Menschen zu dienen.

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Kategorie Management (E)

Kooperationsvorhaben Berggeschrey.2018

Ziele des Projektes „Berggeschrey.2018“ sind der Aufbau eines Projektmanagements zur Realisierung der nachfolgend aufgeführten Projektmeilensteine, darunter die Entwicklung und Durchführung von Angeboten zur Stärkung des Ehrenamtes und der Nachwuchsgewinnung in Vereinen und Initiativen mit bergmännischem und bergbaulichem Hintergrund in den beteiligten 8 LEADER-Regionen, die Vermittlung von Fundraising-Kompetenzen, der Aufbau eines Kleinprojektefonds für die beteiligten Regionen sowie der bauliche Erhalt der montanhistorischen Anlagen unter Erarbeitung von Entwicklungsstudien. Folgende Meilensteine sind geplant: Aufbau eines Projektmanagements, Projektrealisierung und die Realisierung von investiven und nichtinvestiven Einzelmaßnahmen. Die beteiligten LEADER-Regionen sind: Annaberger Land, Silbernes Erzgebirge, Tor zum Erzgebirge – Vision 2020, Westerzgebirge, Zwönitztal-Greifensteinregion, Klosterbezirk Altzella, Erzgebirgsregion Flöha- und Zschopautal und Zwickauer Land.

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Kategorie Infrastruktur (A)

Sanierung Außenfassade Wohnhaus in Jöhstadt

Das 1939 erbaute Gebäude ist ortsbildprägend und befindet sich an der Hauptverkehrsstraße zur Preßnitzthalbahn/Bahnhof im Innenbereich von Jöhstadt. Touristen und Nutzer der Bahn müssen am Gebäude vorbei laufen bzw. fahren. Das Gebäude wird vom Antragsteller, der Schwester mit Kindern und dem Vater bewohnt. Die Außenfassade des Gebäudes wurde neu gestaltet (Dach, Fassade, Trockenlegung, Terasse und Balkon). Ein Energiesparberater hat errechnet, welche Dämmung usw. an Dach und Fassade angebracht werden musste, um die Energieeinsparverordnung einzuhalten. Die Außenfassade war sehr marode und die Holzverkleidung musste bereits teilweise notdürftig wieder angeschraubt werden, da herabfallende Bretter der Verkleidung eine Gefährdung darstellen. Das Dach war noch aus Asbestschiefer und musste erneuert werden, um Wasserschäden im Haus zu vermeiden. Der Keller war nass - daher wurde eine Drainage rund ums Haus gelegt, um weiteren Schimmelbefall zu vermeiden.

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Kategorie Infrastruktur (A)

Umnutzung Scheune zu Wohnhaus in Dörfel

Bei dem Objekt handelt es sich um ein ehemaliges landwirtschaftlich genutztes Gebäude/Scheune in Schlettau OT Dörfel. Es wurde ca. 1850 errichtet und 1956 letztmalig saniert. Das Gebäude ist nicht beheizt, besitzt keine sanitären Einrichtungen, wurde bis 1989 als Stall genutzt und war danach leerstehend. Das Gebäude soll von Grund auf saniert und durch den Eigentümer mit Lebensgefährtin und Tochter als Einfamilienhaus selbst genutzt und neuer Lebensmittelpunkt werden. Geplant sind Änderungen der Grundrisse im EG und OG, wobei alle Bauteile instandgesetzt, modernisiert und den geltenden gesetzlichen Bestimmungen wie zum Beispiel der EnEV 2016 wärmetechnisch angepasst werden. Weiterhin erfolgt der Einbau von neuen Fenstern, die nördliche Dachseite wird saniert und auf der Dachflächensüdseite werden Solarkollektoren installiert. Alle technischen Anlagen (Elektro, Sanitär und Heizung) werden neu eingebaut. Die Wärmeerzeugung soll umweltgerecht mit einer modernen Brennwerttechnikanlage erfolgen, alternativ mit Wärmepumpe oder Pellets. Das Treppenhaus wird in diesem Zuge ebenfalls vollständig erneuert und die Möglichkeit eines Fahrstuhleinbaus zur barrierefreien Nutzung des Gesamtgebäudes vorbereitet. Weiterhin wird im Außenbereich eine Ringdrainage eingebaut ein befestigter Kfz-Stellplatz errichtet.

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Kategorie Infrastruktur (A)

Sanierung Außenhülle ehem. Cigarren-Fabrik in Tannenberg

Die ehemalige Cigarren-Fabrik wurde 1913 errichtet. Sie steht unter Denkmalschutz und bildet gemeinsam mit der direkt benachbarten Fabrikanten-Villa ein ortsbildprägendes, historisches Ensemble im unmittelbaren Innenbereich der Gemeinde. Eigentümer des Gebäudes ist die Gemeinde Tannenberg, welche in den vergangenen Jahren viel unternommen hat, um diese bedeutende historische Bausubstanz zu erhalten. Dies wird dauerhaft aber nur gelingen, wenn eine möglichst umfängliche Nutzung gewährleistet werden kann. Gegenwärtig befinden sich in der ehemaligen Cigarren-Fabrik vier Wohnungen. Durch ständige Modernisierungen dieser Wohnungen wurde und wird attraktiver Wohnraum im ländlichen Raum für alle Generationen geschaffen. Besonders wichtig zur dauerhaften Erhaltung der Bausubstanz ist jedoch die Sanierung der Außenhülle. In Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde soll deshalb die Fassade des Gebäudes saniert werden. Dabei werden keine baulichen Veränderungen an der Außenfassade vorgenommen. Sämtliche Schriftzüge, Mauernischen, der eingeschieferte, umlaufende Sims sowie sämtliche Sandsteinelemente werden erhalten. Außerdem werden die drei Hauseingangstüren erhalten und denkmalschutzgrecht aufgearbeitet.

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Kategorie Infrastruktur (A)

Wiedernutzung Wohnhaus in Bärenstein

Die Bausubstanz des Gebäudes ist durch einen erheblichen Rückstau von notwendigen Sanierungsmaßnahmen gekennzeichnet. Ziel der Sanierung ist die Schaffung von zwei dem heutigen Niveau entsprechenden Wohnungen zur Nutzung durch die Antragstellerin und ihren Ehemann sowie für die Tochter der Antragstellerin mit deren kleiner Tochter. Ziel ist es, die Wohnungen und das auswärts befindliche Ingenieurbüro des Ehemannes unter einem Dach zu vereinen. Der jetzige Wohnsitz der Antragstellerfamilie stünde danach dem Sohn zur Verfügung, welcher dann von seinem gegenwärtigen Wohn- und Arbeitsort in Baden-Württemberg wieder zurück ins Erzgebirge käme. Die auf dem Grundstück befindliche Scheune ist vom Projekt nicht berührt. Das Objekt befindet sich unmittelbar an der Bundesstraße 95. Es befindet sich zwar nicht im unmittelbaren Ortskern von Bärenstein, jedoch an der vielbefahrenen Ortsdurchgangsstraße zum Kurort Oberwiesenthal. Damit ist die Strecke genau wie der Ortskern auch ein Aushängeschild für den Ort selbst.

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Kategorie Infrastruktur (A)

Modernisierung Haus der Vereine Cunersdorf - 2. BA

Ursprünglich wurde das Gebäude als Schule errichtet und genutzt. Mit der Schließung der Schule hat das Gebäude einen neuen Nutzungsschwerpunkt erhalten. Neben dem Ortschaftsrat Cunersdorf nutzen zahlreiche Vereine die Räumlichkeiten. Zudem erfolgt eine Nutzung als Wahllokal. Von Vorteil ist die zentrale Lage im Ort mit einer sehr guten Verkehrsanbindung. Das Gebäude besteht aus dem Kellergeschoss, dem 1. OG, dem 2. OG und dem Dachgeschoss. Eine Nutzung erfolgt nur in den Etagen des 1. und 2. OG. Das Dachgeschoss ist nicht ausgebaut. Im Kellergeschoss befindet sich die Heizung. Das Gebäude wurde in Massivbauweise errichtet. Um die Kapazität der Schule zu erhöhen wurde in den siebziger Jahren ein massiver Anbau an das Hauptgebäude errichtet. Die geplanten Modernisierungsmaßnahmen am „Haus der Vereine“ tragen zum einen wesentlich zur Verbesserung des Ortsbildes bei, zum anderen lassen sich damit nachhaltig die Erhaltung und Erweiterung soziokultureller Angebote (Zirkel, Ausstellungen, themenbezogene Veranstaltungen, Bürgerversammlungen etc.) sichern. Weiterhin wird ein Beitrag zur Stärkung der dörflichen Gemeinschaft geleistet und durch ein reges Vereinsleben die Attraktivität des Ortes erhöht. Zur Förderung soll u. a. beantragt werden: Neubau einer Treppenanlage; Dämmung der obersten Geschossdecke zum nichtausgebauten Dachraum; Erneuerung Heizgerät, Pumpen und Verteiler sowie Schornsteinsanierung; Sanierung der Toiletten im EG-Anbau; Erneuerung der Elektroinstallation sowie Maler- und Bodenbelagsarbeiten im Treppenhaus; Ausbau Küche (Sanitärinstallation, Sanierung des Raums); Fenstererneuerung im gesamten Gebäude unter Beachtung des Antragsblattes zur regionalen Baukultur

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Kategorie Infrastruktur (A)

Errichtung eines öffentlichen Spielplatzes im Wohngebiet "Alte Straße"

Errichtet wurde ein öffentlicher Spielplatz im neuen Wohngebiet "Alte Straße", welches derzeit für 30 Parzellen erschlossen wird. Mit dem laufenden Verkauf der Grundstücke zeichnet sich ab, dass viele junge Familien mit Kindern dort ihr Zuhause finden werden. Um dem Charakter eines Wohngebietes gerecht zu werden, hat die Gemeinde Großrückerswalde einen öffentlichen Spielplatzes auf einem Teilstück am Rand des Wohngebietes errichtet. Wenn das bestehende, direkt angrenzende Wohngebiet "Zum Pöhlbergblick", die "Goldmannbank“ und das alte Wohngebiet an der Wolkensteiner Straße, welche direkt angrenzen, mit einbezogen werden, ist mit mindestens 100 Kindern im Alter von 2-15 zu rechnen, die diesen Spielplatz nutzen können. Der Spielplatz wurde mit einer Spielkombination und einer Schaukelanlage mit viel Grün und mehreren Sitzgelegenheiten, einem Tisch und Abfallbehältern ausgestattet. Eine PKW-Stellfläche und eine direkte Zuwegung zum Spielplatz sind ebenfalls entstanden.