LEADER-Vorhaben in der Region Annaberger Land

vorher / nachher Beschreibung
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Kategorie Infrastruktur (A)

Umnutzung Scheune zu Wohnhaus in Gehringswalde

Ziel des Vorhabens ist der Umbau einer alten, stark sanierungsbedürftigen Scheune zu einem Wohnhaus. Die im Jahr 1938 gebaute Scheune ist Teil eines ehemaligen Bauerngutes in der Gemeinde Wolkenstein OT Gehringswalde. Mit der Umnutzung der leerstehenden Scheune soll dringend benötigter Wohnraum für eine junge Familie geschaffen und damit auch der Standort in der vierten Generation erhalten werden. Mit dem Vorhaben wird zudem die Grundlage für den Antragsteller geschaffen, sowohl den Arbeitsort als auch den Lebensmittelpunkt wieder vollständig in die Region zu verlegen. Bauliches Ziel ist es, alte Substanz zu erhalten und mit einer nachhaltigen, regionalen Bauweise zu verbinden. Das äußere Erscheinungsbild soll dabei weitesgehend erhalten bleiben. Die Beheizung erfolgt durch ein Hackschnitzel- bzw. Pelletsystem.

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Kategorie Wirtschaft (B)

Komplexes touristisches Wegeleitsystem Gemeinde Sehmatal

Die Gemeinde Sehmatal beabsichtigt innerhalb der Gemeindegrenzen ein vollumfängliches Leitsystem zu errichten. Ein solches Leitsystem existiert bis dato nicht. Mit dem Erreichen des Prädikates zum Staatlich anerkannten Erholungsort ist die Dringlichkeit eines solchen Projektes gegeben. Die Errichtung des Leitsystems ist als Schlüsselmaßnahme im Touristischen Entwicklungskonzept (TEK) der Gemeinde verankert. Zu dem geplanten Leitsystem in einheitlicher Gestaltung gehören folgende Komponenten: 1.) Willkommensschilder an den Ortseingangsbereichen, 2.) innerörtliches Wegweisersystem (Ausschilderung aller relevanten Einrichtungen innerhalb der Gemeinde), 3.) Informationstafeln in verschiedenen Größen sowie 4.) Karten mit Ortsspaziergängen in den einzelnen Ortsteilen. Damit werden infrastrukturelle und touristisch relevante Defizite ausgeräumt. Im Vorfeld wurde eine umfangreiche Bestandsanalyse erarbeitet.

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Kategorie Infrastruktur (A)

Modernisierung Innenbereich Friedhofskapelle Hilmersdorf

In der Kapelle im Wolkensteiner Ortsteil Hilmersdorf, welche sowohl als Gottesdienstraum als auch für Beisetzungen genutzt wird, war die Erneuerung des mittlerweile rund 110 Jahre alten Fußbodens dringend erforderlich. Auflösungserscheinungen des Estrichs, abgelöste sowie sich gehobene Fliesen stellten eine ernsthafte Stolpergefahr dar. In diesem Zusammenhang waren weitere Arbeiten erforderlich, um den Bauzustand und die langfristige Nutzbarkeit zu erhalten. Durchgeführt wurden unter anderem: Abbrucharbeiten im Innenraum, Erd- und Betonarbeiten, Putzarbeiten im Innenraum, Elektroinstallations- und Heizungsarbeiten, Fußbodenlegearbeiten, Tischlerarbeiten, Austausch Fenster über dem Altar. Durch diese umfangreichen Arbeiten, welche in enger Abstimmung mit der zuständigen Denkmalschutzbehörde erfolgten, wurden Barrieren abgebaut und sowohl die Energieeffizienz als auch die Attraktivität des Gebäudes erhöht. In würdigem Rahmen wurde die Friedhofskapelle nach Fertigstellung der Arbeiten am Reformationstag 2021 durch die Kirchgemeinde wiedergeweiht.

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Kategorie Infrastruktur (A)

Sanierung Erna-Haus in Tannenberg

Das Hauptgebäude dieser umfangreichen Baumaßnahme ist ca. 200 Jahre alt und steht auf der Denkmalliste des Ortes. Die Altbesitzerin "Erna" ist 1999 aus Altersgründen ausgezogen und wenige Jahre später verstorben. Seit dem Auszug steht das Gebäude leer, wird nicht genutzt und verfällt jedes Jahr mehr. Ein Vorortgespräch mit der Denkmalschutzbehörde ergab, dass die gegebene Deckenhöhe von 2m nicht mit dem §47 SächsBO vereinbar ist, nach dem die Aufenthaltsräume im Lichten mindestens 2,40m hoch sein müssen. Außerdem sind erhebliche Baumängel vorhanden. Das Gebäude geht bei den Umbaumaßnamen in die Liste der abgerissenen Denkmäler über, da der Großteil der Bausubstanz nicht erhalten werden kann. Das Gebäude soll als Wohnhaus saniert werden. Im Untergeschoss soll eine separate Wohnung für die Eltern als Alterswohnsitz entstehen. Im Zuge der Baumaßnahmen bleiben die alten historischen Natursteinmauern mit dem schönen Türsturz im Erdgeschoss erhalten. Das alte wurmbefallene Dach und das Obergeschoss mit Fachwerk wird abgerissen und passend zum Ortskern neu aufgesetzt.

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Kategorie Infrastruktur (A)

Wiedernutzung Bauernhaus in Mildenau

Eine naturverbundene junge Familie mit Kind möchte sich in diesem alten Bauernhaus ihren Lebensmittelpunkt schaffen. Die Bausubstanz befindet sich in einem Zustand, bei dem umfangreiche Sanierungenmaßnahmen dringend notwendig sind. Das Mauerwerk besteht aus Natursteinmauern und soll in dieser Form erhalten bleiben. Mit ökologischen Baustoffen wird das Flair des alten Bauernhauses neu erfunden. Im Zuge der Baumaßnahmen wird die obere Etage ebenerdig gestaltet und damit barrierearm gestaltet. Das Dach, die Elektrik, Heizung (kombinierte Heizung Pellet-Holz) sowie Sanitär und weitere Bauteile müssen erneuert werden.

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Kategorie Infrastruktur (A)

Sanierung Pfarrhaus Crottendorf

Geplant ist die umfassende Sanierung und Umbau des Pfarrhauses in Crottendorf aufgrund massiver Schäden der Fachwerkskonstruktion. Im Zuge der Baumaßnahmen wird eine komplette Umgestaltung der Raumaufteilung und eine Barrierereduzierung vorgenommen. Weiterhin wird im Kellerbereich ein Multifunktionsraum für die Gemeindegruppen etabliert. Auch die Schaffung eines Archivraumes ist geplant, um archivierte Dokumente sicher und vorschriftsmäßig aufzubewahren. Nach dem Umbau wird das Pfarrhaus ein ansprechender, zentraler Anlaufpunkt im denkmalgeschützten Ensemble sein, der Besuchern, Gästen und allen Gemeindegliedern ein angenehmes Ambiente für alle Anlässe bietet.

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Kategorie Infrastruktur (A)

Dach-und Fassadensanierung Pastorat in Cranzahl

Das Pastorat befindet sich im Ortskern von Cranzahl und wurde 1904 errichtet. In 1960-igern Jahren erfolgte die letzte Erneuerung der Dacheindeckung und der Fassade. Die Dachschrägen und die oberste Geschossdecke waren bislang ungedämmt. Lediglich das Dach des Anbaus erhielt 1986 eine Dämmung. An vielen Stellen ist der Putz hohl und brüchig. Die Fassade war bislang von Rissen überzogen, Feuchtigkeit drang ungehindert in das Mauerwerk ein und hatte es bereits beschädigt. Ziel der Maßnahme war es, den Putz zu reinigen, Risse und beschädigte Stellen auszubessern und vollflächig einem neuen ortstypischen Oberputz aufzutragen. Die vorhandenen Klinker wurden gereinigt, bei Bedarf neu verfugt und hydrophobiert. Weiterhin erfolgte ein Tausch der letzten alten Fenster und hinteren Eingangstür im Treppenhaus. Zudem wurde die vorhandene Dacheindeckung entfernt durch eine DECRA-Dacheindeckung auf einer neuen Aufdachdämmung ersetzt. Alle sichtbaren Holzbauteile der Dachkonstruktion wurden überarbeitet. Diese umgesetzten Maßnahmen erhöhen den Wert des Gebäudes.

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Kategorie Infrastruktur (A)

Umnutzung und Umbau Scheune zu Wohnhaus in Mildenau

Geplant ist die Umnutzung einer leerstehenden Scheune in Mildenau zum Einfamilienhaus als neuen Lebensmittelpunkt für ein junges Paar. Geplant sind folgende Baumaßnahmen: Abbruch-, Erd- und Ausschachtungsarbeiten, Maurer-, Beton, und Putzarbeiten, Zimmerer- , Tischler- und Dachdeckerarbeiten, Klempner-, Sanitär- und Heizungsarbeiten, Elektroinstallation sowie Maler- und Dämmarbeiten.

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Kategorie Management (E)

LEADER Regionalmanagement Annaberger Land

Betreiben der LAG einschließlich Regionalmanagement und Kosten für das Entscheidungsgremium der LAG in Verbindung mit der Verwaltung und Umsetzung der LEADER Entwicklungsstrategie (LES) sowie Sensibilisierungsvorhaben durch die LAG im Rahmen der Umsetzung der LEADER-Förderperiode 2014-2022. Zeitraum: 01.06.2015 - 30.06.2023

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Kategorie Infrastruktur (A)

Abriss eines ehemaligen Wohngebäudes in Sehmatal-Neudorf

Im erweiterten Ortskern von Sehmatal-Neudorf befand sich neben dem Sportplatz bislang ein zweigeschossiges Wohngebäude. 2013 wurde die Substanz des Hauses baufachlich begutachtet. Eine grundhafte Sanierung wurde als nicht wirtschaftlich eingestuft. Ende 2013 zogen aus dem Gebäude die letzten Mieter aus. Im Rahmen des LEADER-Programmes gefördert wurde nun der Rückbau des Wohnhauses incl. der Gebäudegründung. Die entstandene Freifläche wurde mit einer Schicht aus Mineralgemisch begradigt und wird als dringend benötigte kommunale Abstellfläche genutzt. Durch den Gebäudeabriss erfolgte eine Entsieglung des bisherigen Wohngrundstückes. Ein massiver Schuppen im Grundstück bleibt aufgrund seiner noch guten Bausubstanz erhalten und wird ebenfalls kommunal genutzt. Zur Sicherung des ehemaligen Wohngrundstücks wurde die Zaunanlage ergänzt.

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Kategorie Infrastruktur (A)

Fassadensanierung Karlsbader Straße 123 in Sehmatal-Sehma

Bei dem kommunalen Gebäude handelt es sich um ein Mehrfamilienwohnhaus in Massivbauweise (Naturstein). Die Fassade des Gebäudes befand sich bislang in einem unbefriedigenden Zustand. Mehrere Jahrzehnte wurden an der Fassade keine Instandsetzungsarbeiten mehr durchgeführt. Entsprechend waren die Putzflächen angewittert. Das Ziel der Maßnahme lag darin, die Fassade mittels einer Putzsanierung und einem Anstrich optisch aufzuwerten und einen neuen Witterungsschutz aufzubringen. Die optische und folglich auch bautechnisch aufwertende Maßnahme trägt maßgeblich zur Aufwertung des Ortsbildes bei. Perspektivisch wird das Gebäude, wie bisher, weiter als Wohngebäude genutzt. Die Erdgeschosswohnungen sollen seitens der Gebäudehülle (Gebäudeeingang Straßenseite) barrierefrei ausgebaut werden können. Hierzu wurden im Zuge der Fassadenarbeiten wegweisende Maßnahmen ergriffen. Neben der Ertüchtigung des Fassadenputzes wurde straßenseitig das Kellergeschoss trockengelegt und um das Gebäude eine Drainage angeordnet.

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Kategorie Infrastruktur (A)

Dach- und Fassadensanierung "FFW Cranzahl"

Bei dem Gebäude Turnerheimstraße 1b in Sehmatal-Cranzahl handelt es sich um das Depot der FFW Cranzahl. Im Erdgeschoss befinden sich die Einrichtungen für die Feuerwehr. Im Ober- und Dachgeschoss befinden sich 4 Mitwohnungen. Im Dachgeschoss sind Lagerräume der Feuerwehr. Sämtliche Flächen werden aktuell vollständig genutzt. Das Hauptgebäude wurde in den späten 1960er Jahren erbaut. 2004 wurde ein Anbau für 2 Löschfahrzeuge errichtet. Dach und Fassade des Hauptgebäudes wurden seit der Erbauung nicht erneuert. Beide Bauteile sollen unter Berücksichtigung der ortstypischen regionalen Baukultur saniert werden. Im Dachgeschoss müssen aus Gründen der Tragsicherheit konstruktive Ertüchtigungen angebracht werden, welche im Rahmen der Dachhautsanierung durchgeführt werden sollen. Gleichzeitig wird sich von der Sanierung der Fassade eine deutliche Aufwertung des städtebaulichen Gesamteindruckes versprochen. Weiterhin ist die Herstellung eines vollständig intakten Umfeldes für den Dienst der Ortswehr eine wichtige kommunale Aufgabe.

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Kategorie Infrastruktur (A)

Bolz- und Spielplatz Mildenau Oberdorf

Der Bolzplatz befindet sich im südlichen Teil der Ortslage Mildenau. Die Infrastruktur ist in diesem ländlich geprägten Teil des Dorfes sehr gering. Einkaufsmöglichkeiten, Kindergarten, Schule, Arztpraxen etc. befinden sich im dichter besiedelten nördlichen Teil des Dorfes. Der nächstgelegene Spielplatz befindet sich im Bereich der Grundschule, in ca. 2,8 km Entfernung. Jedoch punktet der südliche Teil des Dorfes mit naturnaher, ruhiger Wohnbebauung. Gerade aus diesem Grund wurde in den zurückliegenden Jahren genau dieser Ortsteil als Wohnsitz von jungen Familien ausgewählt. Oftmals wurden in den ehemals landwirtschaftlich genutzten Anwesen der Eltern oder Großeltern Wohnungen ausgebaut oder auch landwirtschaftliche Gebäude umgenutzt. Ein positiver Effekt ist deshalb, dass wieder wesentlich mehr Kinder im oberen, südlichen Ortsteil von Mildenau wohnen. Aus diesem Grund wünschten sich Kinder und Eltern einen Spielplatz, der mehr Möglichkeiten bietet als der bislang vorhandene alte Bolzplatz. Deshalb wurde in etwa die Hälfte des bisherigen Platzes umgebaut und gezielt um einen Spielplatz ergänzt, um das Areal aufzuwerten und auch für jüngere Kinder attraktiv zu gestalten. Entstanden sind eine Spielburg, Schaukel und Wippe sowie ein Sandspielbereich. Der vorhandene Ballfangzaun blieb prinzipiell erhalten, wurde aber den geänderten Gegebenheiten angepasst. Auch der an zwei Seiten vorhandene, relativ neuwertige Stabmattenzaun blieb erhalten und wurde ergänzt. Als Bolz-/Ballspielplatz wurde der nördliche Teil des Platzes aufgearbeitet sowie die Tore neu angeordnet.

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Kategorie Infrastruktur (A)

Sanierung denkmalgeschütztes Fachwerkhaus (Häuslerhaus) in Wiesa

Das historische, denkmalgeschützte Fachwerkhaus (sogenanntes "Häuslerhaus") in Wiesa wurde zum neuen Lebensmittelpunkt für eine junge Familie werden, welche dadurch wieder in die Region zurückgekommen ist. Ziel des Vorhabens war die Sanierung und Modernisierung des zuletzt leerstehenden Gebäudes. Die historische Fassade und Optik wurde bewusst erhalten, die Innenräume behutsam an moderne Wohnstandards angepasst werden. Im Zuge der Umsetzung des Projektvorhabens wurden für das Wohneigentum ausdrücklich auf Neubau und weitere Versiegelung von Flächen verzichtet. Vielmehr gelang es, ein vorhandenes historisches Gebäude, das zum regionaltypischen und historisch gewachsenen Ortsbild zu zählen ist, zu schützen und zu erhalten. Das Gebäude erhielt eine Dachgaube, weiterhin wurden die Fassade (Fachwerk und Holzverkleidung) sowie die bestehenden Wohnräume saniert und hinsichtlich Stand der Technik modernisiert (Elektro, Sanitär, z.T. Deckenanhebung). Das Dachgeschoss wurde zum Wohnbereich ausgebaut.

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Kategorie Infrastruktur (A)

Sanierung Einfamilienhaus in Sehma

Das Wohnhaus liegt im Ortskern von Sehma. Errichtet wurde das Gebäude 1927, seit ca. einem Jahr ist es leerstehend. Ziel der jungen Familie mit zwei Kindern ist es unter anderem, die außen liegenden Fenster und Türen zu tauschen, den Putz zu reinigen und mit einen neuen Farbanstrich zu versehen. Weiterhin soll die Elektrik, Trink- und Abwasserleitungen, die Heizungsanlage mit Schornstein sowie die Sanitäranlagen erneuert werden. Durch den Rückbau von nicht tragenden Wänden wird der Gebäudezuschnitt an die Bedürfnisse der Familie angepasst. Die Fußböden werden in allen Geschossen saniert und erhalten eine Fußbodenheizung. Aufgrund von Feuchtigkeitsschäden, vor allem im Kellergeschoss, wird ein neuer Innenputz aufgebracht und, je nach Raumnutzung, mit einer Schlussbeschichtung aus Farbe, Tapete oder Wandfliesen versehen. Bei Bedarf erhalten die Grundmauern eine vertikale Feuchtigkeitssperre. Der Kochbereich erhält eine neue Einbauküche. Weiterhin soll das Gebäude durch die Dämmung der Kellerdecke, der Decke über Obergeschoss sowie des Daches energetisch aufgewertet werden. Durch die Maßnahmen wird der Wert des Gebäudes erhöht und Energieverluste werden reduziert.