LEADER-Vorhaben in der Region Annaberger Land

vorher / nachher Beschreibung
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Kategorie Infrastruktur (A)

Wiedernutzung zu Wohnhaus in Jöhstadt

Ein 1929 errichtetes und sanierungsbedürftiges Haus in Jöhstadt soll der neue Lebensmittelpunkt eines jungen Paares werden. Dazu ist unter anderem geplant, das Mauerwerk trocken zu legen, die Feuchtigkeit zu beseitigen und bauliche Änderungen am Grundriß umzusetzen. Weiterhin werden die Heizungs-, Sanitär- und Elektroinstallation komplett erneuert.

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Kategorie Wirtschaft (B)

Erweiterung touristische Infotafeln am Preßnitztalrad- und Wanderweg

Die ehemalige Schmalspurbahnstrecke der Preßnitztalbahn zwischen Wolkenstein und Steinbach wurde in den zurückliegenden Jahren in weiten Teilen als Rad- und Wanderweg ausgebaut. Die Strecke ist in das überörtliche Radwegenetz integriert. Beginnend am Bahnhof Wolkenstein bis nördlich des Bahnhofs Steinbach (OL Oberschaar) sollen an sieben Standorten Informationstafeln einer neuen Qualität errichtet werden. Die optische Gestaltung der Tafeln soll entsprechend der im Bereich des Bahnhofs Jöhstadt bereits errichteten Tafel erfolgen. Dadurch soll eine einheitliche Ausschilderung in Form und Inhalt auf 23 km erzielt werden. Die Tafeln sollen Informationen und bildliche Darstellungen von Vergangenheit und Gegenwart der jeweiligen Ortslage widergeben. Die Informationen beziehen sich auf Zeugnisse des historischen Montan-, Hütten-, und Verkehrswesens sowie zu den Städten und Gemeinden der Region. Durch dieses kommunale Gemeinschaftsprojekt der Städte und Gemeinden Wolkenstein, Großrückerswalde, Mildenau und Jöhstadt wird die Region weiter touristisch aufgewertet. Außerdem soll die mehrsprachige Gestaltung der Tafeln auch den ausländischen Gästen eine Möglichkeit bieten, sich über das Erzgebirge und speziell der Region entlang des Preßnitztalradweges informieren zu können.

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Kategorie Wirtschaft (B)

Projektmanagement in Vorbereitung der Errichtung von OL-Festpostennetzen im Annaberger Land

Orientierungslauf (kurz OL) verbindet Laufsport mit Orientierungssinn und hat seinen Ursprung in Skandinavien. Ziel ist es, im Freien angebrachte Kontrollpunkte in der richtigen Reihenfolge so schnell wie möglich zu finden. Es ist eine Aktivität mit Mehrwert, geprägt von verantwortungsvollem Umgang mit der Natur. Dabei wird von den Nutzern sowohl eine gute körperliche Ausdauer als auch eine ausgeprägte Auffassungsgabe abverlangt. Die Sportart Orientierungslauf ist zudem seit 1975 ein Fachgebiet des Deutschen Turner-Bundes und sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene organisiert. Der Kreissportbund Erzgebirge beabsichtigt ein Konzept sowie die Errichtung eines Festpostennetzes im Erzgebirgskreis, welches für jeden zugängig und nicht leistungssportlich ausgelegt sein soll. Zielgruppe sind breitensportlich/touristisch aktive Freizeitwanderer, Radfahrer und Skiläufer. Gesucht werden im Rahmen von Konzeptionierung/Umsetzung des Vorhabens geeignete Partner vor Ort. Konkret geplant ist in 2019 die Schaffung eines Festpostennetzes in Annaberg-Buchholz (außerhalb LEADER-Förderung). Der Kurpark von Warmbad und/oder Thermalbad Wiesenbad (hier barrierefrei) sowie Kurse rund um das Schloss Schlettau und/oder Wolkenstein sollen folgen. Im Rahmen des Vorhabens sind im Anschluss weitere geeignete Standorte und Betreiber zu suchen. Ein(e) Projektmanager(in) als Bindeglied soll dabei im Rahmen der Umsetzung des nichtinvestiven LEADER-Fördervorhabens verknüpfende Aufgaben übernehmen, um das Konzept in enger Zusammenarbeit mit allen beteiligten Akteuren zu gegebener Zeit außerhalb der Förderung in die Praxis zu übertragen.

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Kategorie Infrastruktur (A)

Umnutzung Scheune zu Wohnhaus in Wiesa

Eine leerstehende, ungenutzte Scheune in Thermalbad Wiesenbad OT Wiesa soll zum Wohnraum umgebaut werden. Im Gebäude wird eine komplette Wohnung entstehen. Die Außenfassade wird vollumfänglich erneuert. Auch das Grundstück soll erschlossen werden. Als Heizung ist eine Wärmepumpe geplant.

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Kategorie Infrastruktur (A)

Umnutzung Scheune zu Wohnhaus in Gehringswalde

Ziel des Vorhabens ist der Umbau einer alten, stark sanierungsbedürftigen Scheune zu einem Wohnhaus. Die im Jahr 1938 gebaute Scheune ist Teil eines ehemaligen Bauerngutes in der Gemeinde Wolkenstein OT Gehringswalde. Mit der Umnutzung der leerstehenden Scheune soll dringend benötigter Wohnraum für eine junge Familie geschaffen und damit auch der Standort in der vierten Generation erhalten werden. Mit dem Vorhaben wird zudem die Grundlage für den Antragsteller geschaffen, sowohl den Arbeitsort als auch den Lebensmittelpunkt wieder vollständig in die Region zu verlegen. Bauliches Ziel ist es, alte Substanz zu erhalten und mit einer nachhaltigen, regionalen Bauweise zu verbinden. Das äußere Erscheinungsbild soll dabei weitesgehend erhalten bleiben. Die Beheizung erfolgt durch ein Hackschnitzel- bzw. Pelletsystem.

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Kategorie Wirtschaft (B)

Komplexes touristisches Wegeleitsystem Gemeinde Sehmatal

Die Gemeinde Sehmatal beabsichtigt innerhalb der Gemeindegrenzen ein vollumfängliches Leitsystem zu errichten. Ein solches Leitsystem existiert bis dato nicht. Mit dem Erreichen des Prädikates zum Staatlich anerkannten Erholungsort ist die Dringlichkeit eines solchen Projektes gegeben. Die Errichtung des Leitsystems ist als Schlüsselmaßnahme im Touristischen Entwicklungskonzept (TEK) der Gemeinde verankert. Zu dem geplanten Leitsystem in einheitlicher Gestaltung gehören folgende Komponenten: 1.) Willkommensschilder an den Ortseingangsbereichen, 2.) innerörtliches Wegweisersystem (Ausschilderung aller relevanten Einrichtungen innerhalb der Gemeinde), 3.) Informationstafeln in verschiedenen Größen sowie 4.) Karten mit Ortsspaziergängen in den einzelnen Ortsteilen. Damit werden infrastrukturelle und touristisch relevante Defizite ausgeräumt. Im Vorfeld wurde eine umfangreiche Bestandsanalyse erarbeitet.

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Kategorie Infrastruktur (A)

Modernisierung Innenbereich Friedhofskapelle Hilmersdorf

In der Kapelle im Wolkensteiner Ortsteil Hilmersdorf, welche sowohl als Gottesdienstraum als auch für Beisetzungen genutzt wird, ist die Erneuerung des mittlerweile rund 110 Jahre alten Fußbodens dringend erforderlich. Auflösungserscheinungen des Estrichs, abgelöste sowie sich gehobene Fliesen stellen eine ernsthafte Stolpergefahr dar. In diesem Zusammenhang sind weitere Arbeiten erforderlich, um den Bauzustand und die langfristige Nutzbarkeit zu erhalten. So müssen unter anderem folgende Arbeiten durchgeführt werden: Abbrucharbeiten im Innenraum, Erd- und Betonarbeiten, Putzarbeiten im Innenraum, Elektroinstallations- und Heizungsarbeiten, Fußbodenlegearbeiten, Tischlerarbeiten, Austausch Fenster über dem Altar. Durch diese Arbeiten werden Barrieren abgebaut und sowohl die Energieeffizienz als auch die Attraktivität des Gebäudes erhöht.

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Kategorie Infrastruktur (A)

Wiedernutzung Bauernhaus in Mildenau

Eine naturverbundene junge Familie mit Kind möchte sich in diesem alten Bauernhaus ihren Lebensmittelpunkt schaffen. Die Bausubstanz befindet sich in einem Zustand, bei dem umfangreiche Sanierungenmaßnahmen dringend notwendig sind. Das Mauerwerk besteht aus Natursteinmauern und soll in dieser Form erhalten bleiben. Mit ökologischen Baustoffen wird das Flair des alten Bauernhauses neu erfunden. Im Zuge der Baumaßnahmen wird die obere Etage ebenerdig gestaltet und damit barrierearm gestaltet. Das Dach, die Elektrik, Heizung (kombinierte Heizung Pellet-Holz) sowie Sanitär und weitere Bauteile müssen erneuert werden.

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Kategorie Infrastruktur (A)

Sanierung Pfarrhaus Crottendorf

Geplant ist die umfassende Sanierung und Umbau des Pfarrhauses in Crottendorf aufgrund massiver Schäden der Fachwerkskonstruktion. Im Zuge der Baumaßnahmen wird eine komplette Umgestaltung der Raumaufteilung und eine Barrierereduzierung vorgenommen. Weiterhin wird im Kellerbereich ein Multifunktionsraum für die Gemeindegruppen etabliert. Auch die Schaffung eines Archivraumes ist geplant, um archivierte Dokumente sicher und vorschriftsmäßig aufzubewahren. Nach dem Umbau wird das Pfarrhaus ein ansprechender, zentraler Anlaufpunkt im denkmalgeschützten Ensemble sein, der Besuchern, Gästen und allen Gemeindegliedern ein angenehmes Ambiente für alle Anlässe bietet.

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Kategorie Infrastruktur (A)

Dach-und Fassadensanierung Pastorat in Cranzahl

Das Pastorat befindet sich im Ortskern von Cranzahl und wurde 1904 errichtet. In 1960-igern Jahren erfolgte die letzte Erneuerung der Dacheindeckung und der Fassade. Die Dachschrägen und die oberste Geschossdecke sind ungedämmt. Lediglich das Dach des Anbaus erhielt 1986 eine Dämmung. An vielen Stellen ist der Putz hohl und brüchig. Die Fassade ist von Rissen überzogen, Feuchtigkeit dringt ungehindert in das Mauerwerk ein und hat es bereits beschädigt. Ziel der Maßnahme ist es, den Putz zu reinigen, Risse und beschädigte Stellen auszubessern und vollflächig einem neuen ortstypischen Oberputz aufzutragen. Die vorhandenen Klinker werden gereinigt, bei Bedarf neu verfugt und hydrophobiert. Weiterhin sollen die letzten alten Fenster und die hintere Eingangstür im Treppenhaus getauscht werden. Die vorhandene Dacheindeckung wird entfernt durch eine DECRA-Dacheindeckung auf einer neuen Aufdachdämmung ersetzt. Alle sichtbaren Holzbauteile der Dachkonstruktion werden überarbeitet. Durch diese Maßnahmen wird der Wert des Gebäudes erhöht. Wärmeverluste werden reduziert und Bauschäden werden durch die Aufdachdämung, die Fassadensanierung und den Einbau der neuen Fenster vermieden. Ohne diese Maßnahme wird das Gebäude weiter durch Feuchtigkeit, welches durch die Risse im Putz dringt, weiter geschädigt. Durch die fehlende Dämmung im Dachgeschoss ist hier eine Schimmelbeseitigung nicht möglich. Besonders die vergangenen Maßnahmen, wie die Innenrenovierung im Gebäude würden wieder verfallen.

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Kategorie Infrastruktur (A)

Umnutzung und Umbau Scheune zu Wohnhaus in Mildenau

Geplant ist die Umnutzung einer leerstehenden Scheune in Mildenau zum Einfamilienhaus als neuen Lebensmittelpunkt für ein junges Paar. Geplant sind folgende Baumaßnahmen: Abbruch-, Erd- und Ausschachtungsarbeiten, Maurer-, Beton, und Putzarbeiten, Zimmerer- , Tischler- und Dachdeckerarbeiten, Klempner-, Sanitär- und Heizungsarbeiten, Elektroinstallation sowie Maler- und Dämmarbeiten.

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Kategorie Management (E)

LEADER Regionalmanagement Annaberger Land

Betreiben der LAG einschließlich Regionalmanagement und Kosten für das Entscheidungsgremium der LAG in Verbindung mit der Verwaltung und Umsetzung der LEADER Entwicklungsstrategie (LES) sowie Sensibilisierungsvorhaben durch die LAG. Zeitraum: 01.01.2021 - 03.06.2023

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Kategorie Infrastruktur (A)

Abriss eines ehemaligen Wohngebäudes in Sehmatal-Neudorf

Im erweiterten Ortskern von Sehmatal-Neudorf befindet sich neben dem Sportplatz ein zweigeschossiges Wohngebäude. 2013 wurde die Substanz des Hauses baufachlich begutachtet. Eine grundhafte Sanierung wurde als nicht wirtschaftlich eingestuft. Ende 2013 zogen aus dem Gebäude die letzten Mieter aus. Geplant ist der Rückbau des Wohnhauses incl. der Gebäudegründung. Die entstandene Freifläche soll mit einer Schicht aus Mineralgemisch begradigt und als dringend benötigte kommunale Abstellfläche genutzt werden. Durch den Gebäudeabriss erfolgt eine Entsieglung des Wohngrundstückes. Ein massiver Schuppen im Grundstück soll aufgrund seiner noch guten Bausubstanz erhalten bleiben und ebenfalls kommunal genutzt werden. Zur Sicherung des ehemaligen Wohngrundstücks wird die Zaunanlage ergänzt. Im Konzept zur Dorfumbauplanung wurde der Abriss mit der Maßnahmennummer D20 aufgenommen.

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Kategorie Infrastruktur (A)

Fassadensanierung Karlsbader Straße 123 in Sehmatal-Sehma

Bei dem Gebäude handelt es sich um ein Mehrfamilienwohnhaus in Massivbauweise (Naturstein). Das Wohngebäude besitzt 6 Mietwohnungen mit einer Größe von 34-72 m², 2 Wohnungen davon sind leerstehend. Die Gesamtwohnfläche beträgt 346 m². Die Fassade des Gebäudes befindet sich in einem unbefriedigenden Zustand. Mehrere Jahrzehnte wurden an der Fassade keine Instandsetzungsarbeiten mehr durchgeführt. Entsprechend sind die Putzflächen angewittert. Das Ziel der Maßnahme liegt darin, die Fassade mittels einer Putzsanierung und einem Anstrich optisch aufzuwerten und einen neuen Witterungsschutz aufzubringen. In der Konzeption Dorfumbauplanung ist die Fassadensanierung von gemeindeeigenen Mietshäusern als Maßnahme verankert. Die optische und folglich auch bautechnisch aufwertende Maßnahme trägt maßgeblich zur Aufwertung des Ortsbildes bei. Gleichzeitig kann diese Maßnahme auch ein Impuls für unmittelbare Anwohner sein an ihren Gebäuden ebenfalls Sanierungsarbeiten durchzuführen. Perspektivisch wird das Gebäude, wie bisher, weiter als Wohngebäude genutzt. Die Erdgeschosswohnungen sollen seitens der Gebäudehülle (Gebäudeeingang Straßenseite) barrierefrei ausgebaut werden können. Hierzu werden im Zuge der Fassafenarbeiten wegweisende Maßnahmen ergriffen. Neben der Ertüchtigung des Fassadenputzes wird straßenseitig das Kellergeschoss trockengelegt und um das Gebäude eine Drainage angeordnet.

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Kategorie Infrastruktur (A)

Dach- und Fassadensanierung "FFW Cranzahl"

Bei dem Gebäude Turnerheimstraße 1b in Sehmatal-Cranzahl handelt es sich um das Depot der FFW Cranzahl. Im Erdgeschoss befinden sich die Einrichtungen für die Feuerwehr. Im Ober- und Dachgeschoss befinden sich 4 Mitwohnungen. Im Dachgeschoss sind Lagerräume der Feuerwehr. Sämtliche Flächen werden aktuell vollständig genutzt. Das Hauptgebäude wurde in den späten 1960er Jahren erbaut. 2004 wurde ein Anbau für 2 Löschfahrzeuge errichtet. Dach und Fassade des Hauptgebäudes wurden seit der Erbauung nicht erneuert. Beide Bauteile sollen unter Berücksichtigung der ortstypischen regionalen Baukultur saniert werden. Im Dachgeschoss müssen aus Gründen der Tragsicherheit konstruktive Ertüchtigungen angebracht werden, welche im Rahmen der Dachhautsanierung durchgeführt werden sollen. Gleichzeitig wird sich von der Sanierung der Fassade eine deutliche Aufwertung des städtebaulichen Gesamteindruckes versprochen. Weiterhin ist die Herstellung eines vollständig intakten Umfeldes für den Dienst der Ortswehr eine wichtige kommunale Aufgabe.