LEADER-Vorhaben in der Region Annaberger Land

vorher / nachher Beschreibung
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Kategorie Infrastruktur (A)

Bolz- und Spielplatz Mildenau Oberdorf

Der Bolzplatz befindet sich im südlichen Teil der Ortslage Mildenau. Die Infrastruktur ist in diesem ländlich geprägten Teil des Dorfes sehr gering. Einkaufsmöglichkeiten, Kindergarten, Schule, Arztpraxen etc. befinden sich im dichter besiedelten nördlichen Teil des Dorfes. Der nächstgelegene Spielplatz befindet sich im Bereich der Grundschule, in ca. 2,8 km Entfernung. Jedoch punktet der südliche Teil des Dorfes mit naturnaher, ruhiger Wohnbebauung. Gerade aus diesem Grund wurde in den zurückliegenden Jahren genau dieser Ortsteil als Wohnsitz von jungen Familien ausgewählt. Oftmals wurden in den ehemals landwirtschaftlich genutzten Anwesen der Eltern oder Großeltern Wohnungen ausgebaut oder auch landwirtschaftliche Gebäude umgenutzt. Ein positiver Effekt ist deshalb, dass wieder wesentlich mehr Kinder im oberen, südlichen Ortsteil von Mildenau wohnen. Aus diesem Grund wünschen sich Kinder und Eltern einen Spielplatz, der mehr Möglichkeiten bietet als der jetzt vorhandene alte Bolzplatz. Deshalb soll in etwa die Hälfte dieses Platzes für jüngere Kinder umgebaut werden. Eine Spielburg, Schaukel und Wippe sowie ein Sandspielbereich sind dafür geplant. Der vorhandene Ballfangzaun soll erhalten bleiben, aber den geänderten Gegebenheiten angepasst werden. Auch der an zwei Seiten vorhandene, relativ neuwertige Stabmattenzaun bleibt erhalten, soll aber ergänzt werden. Als Bolz-/Ballspielplatz wird der nördliche Teil des Platzes aufgearbeitet sowie die Tore neu angeordnet. Der Spielplatz wird ohne Einschränkungen zur öffentlichen Nutzung verfügbar sein.

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Kategorie Infrastruktur (A)

Sanierung denkmalgeschütztes Fachwerkhaus (Häuslerhaus) in Wiesa

Das historische, denkmalgeschützte Fachwerkhaus (sog. "Häuslerhaus") soll neuer Lebensmittelpunkt für eine jungen Familie werden, welche wieder in die Region zurückkommt. Ziel des Vorhabens ist die Sanierung und Modernisierung des Gebäudes. Die historische Fassade und Optik sollen erhalten, die Innenräume behutsam an moderne Wohnstandards angepasst werden. Dabei soll für das Wohneigentum ausdrücklich auf Neubau und weitere Versiegelung von Flächen verzichtet und stattdessen ein vorhandenes historisches Gebäude, das zum regionaltypischen historisch gewachsenen Ortsbild beiträgt, geschützt und erhalten werden. Am Gebäude soll eine Dachgaube integriert werden, die Fassade (Fachwerk und Holzverkleidung) saniert, die bestehenden Wohnräume saniert und modernisiert (Elektro, Sanitär, z.T. Deckenanhebung) und das Dachgeschoss als Wohnbereich ausgebaut werden.

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Kategorie Infrastruktur (A)

Sanierung Einfamilienhaus in Sehma

Das Wohnhaus liegt im Ortskern von Sehma. Errichtet wurde das Gebäude 1927, seit ca. einem Jahr ist es leerstehend. Ziel der jungen Familie mit zwei Kindern ist es unter anderem, die außen liegenden Fenster und Türen zu tauschen, den Putz zu reinigen und mit einen neuen Farbanstrich zu versehen. Weiterhin soll die Elektrik, Trink- und Abwasserleitungen, die Heizungsanlage mit Schornstein sowie die Sanitäranlagen erneuert werden. Durch den Rückbau von nicht tragenden Wänden wird der Gebäudezuschnitt an die Bedürfnisse der Familie angepasst. Die Fußböden werden in allen Geschossen saniert und erhalten eine Fußbodenheizung. Aufgrund von Feuchtigkeitsschäden, vor allem im Kellergeschoss, wird ein neuer Innenputz aufgebracht und, je nach Raumnutzung, mit einer Schlussbeschichtung aus Farbe, Tapete oder Wandfliesen versehen. Bei Bedarf erhalten die Grundmauern eine vertikale Feuchtigkeitssperre. Der Kochbereich erhält eine neue Einbauküche. Weiterhin soll das Gebäude durch die Dämmung der Kellerdecke, der Decke über Obergeschoss sowie des Daches energetisch aufgewertet werden. Durch die Maßnahmen wird der Wert des Gebäudes erhöht und Energieverluste werden reduziert.

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Kategorie Infrastruktur (A)

Teilsanierung der Turnhalle in Sehmatal-Neudorf 1.BA

Die Turnhalle liegt im Ortskern von Neudorf, wurde 1924 errichtet und wird von der Grundschule sowie von allen Sportvereinen des Ortsteiles intensiv genutzt. Die letzte größere Renovierung fand 2005 statt. Im Untergeschoss befinden sich eine Kegelbahn sowie Sanitär- und Nebenräume. Die Turnhalle nimmt den größten Teil des Erdgeschosses ein. Weiterhin befinden sich dort Umkleidekabinen, Toiletten, das Treppenhaus sowie der Halle zugeordnete Lagerflächen. Im Dachgeschoss befinden sich die Räumlichkeiten der Chronisten vom Sehmatal sowie der Luftraum der Turnhalle. Geplant ist die Ertüchtigung des ersten und die Schaffung eines zweiten Rettungsweges aus der Turnhalle. Der erste Rettungsweg soll über den Anbau an der Westseite des Gebäudes erfolgen. Dafür sind die Außentreppe, Außen- und Innentüren sowie der Fußboden des Anbaus an die derzeit geltenden Vorschriften baulich anzupassen. Da der Anbau als abschließbarer Lehrer- und Lagerraum nicht mehr genutzt werden kann, werden als Ausgleich im Geräteraum an der Nordseite der Turnhalle äquivalente Räume abgetrennt. Der zweite Rettungsweg wird über eine neue Tür zwischen der Halle und der angrenzenden Umkleidekabine geschaffen, da die schon vorhandene Saaltür aufgrund des davor fest montierten Hallentores so nicht nutzbar ist. Ergänzend dazu wird eine Sicherheitsbeleuchtungsanlage im Erdgeschoss installiert. Die derzeitigen Quecksilberdampfleuchten an der Hallendecke sind verschlissen und die Reflektoren deformiert. Daher wird in der Turnhalle eine neue ballwurfsichere Beleuchtungsanlage mit hocheffiziente LED-Leuchten installiert. Weiterhin wird in den Nebenräumen im EG die Elektroinstallation erneuert.

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Kategorie Infrastruktur (A)

Teilsanierung der Turnhalle in Sehmatal-Neudorf 2.BA

Die Turnhalle liegt im Ortskern von Neudorf, wurde 1924 errichtet und wird von der Grundschule sowie von allen Sportvereinen des Ortsteiles intensiv genutzt. Die letzte größere Renovierung fand 2005 statt. Im Untergeschoss befinden sich eine Kegelbahn sowie Sanitär- und Nebenräume. Die Turnhalle nimmt den größten Teil des Erdgeschosses ein. Weiterhin befinden sich dort Umkleidekabinen, Toiletten, das Treppenhaus sowie der Halle zugeordnete Lagerflächen. Im Dachgeschoss befinden sich die Räumlichkeiten der Chronisten vom Sehmatal sowie der Luftraum der Turnhalle. Vorgesehen ist die Schaffung eines weiteren Rettungsweges aus der Turnhalle, welcher gleichzeitig als barrierereduzierte Zuwegung in die Halle mit genutzt werden kann. Diese Zuwegung wird als Rampe ausgeführt. Diese beginnt an der südwestlichen Gebäudeecke und wird geländeabhängig entlang der Außenmauer bis fast zur nordöstlichen Gebäudeecke geführt. Die Rampe wird mit wasserdurchlässigem Betonpflaster befestigt. Im Zuge der Baumaßnahme werden die erdberührten Wände neu abgedichtet und mit einer Drainage versehen. Vorhandene Grundleitungen werden bei Bedarf ausgetauscht. Durch die Hanglage des angrenzenden Geländes müssen für die Schaffung der Zuwegung Stützmauern angeordnet werden. Die vorhandene Stützmauer an der Südseite wird in Teilbereichen saniert. Die marode Treppenanlage an der Südseite erhält einen Ersatzneubau, angepasst an die Zuwegung. Als Witterungsschutz erhält die Treppe und angrenzende Bereiche eine Überdachung.