LEADER-Vorhaben in der Region Annaberger Land

vorher / nachher Beschreibung
Bild Bild

Kategorie Infrastruktur (A)

Sanierung denkmalgeschütztes Fachwerkhaus (Häuslerhaus) in Wiesa

Das historische, denkmalgeschützte Fachwerkhaus (sog. "Häuslerhaus") soll neuer Lebensmittelpunkt für eine jungen Familie werden, welche wieder in die Region zurückkommt. Ziel des Vorhabens ist die Sanierung und Modernisierung des Gebäudes. Die historische Fassade und Optik sollen erhalten, die Innenräume behutsam an moderne Wohnstandards angepasst werden. Dabei soll für das Wohneigentum ausdrücklich auf Neubau und weitere Versiegelung von Flächen verzichtet und stattdessen ein vorhandenes historisches Gebäude, das zum regionaltypischen historisch gewachsenen Ortsbild beiträgt, geschützt und erhalten werden. Am Gebäude soll eine Dachgaube integriert werden, die Fassade (Fachwerk und Holzverkleidung) saniert, die bestehenden Wohnräume saniert und modernisiert (Elektro, Sanitär, z.T. Deckenanhebung) und das Dachgeschoss als Wohnbereich ausgebaut werden.

Bild Bild

Kategorie Infrastruktur (A)

Sanierung Einfamilienhaus in Sehma

Das Wohnhaus liegt im Ortskern von Sehma. Errichtet wurde das Gebäude 1927, seit ca. einem Jahr ist es leerstehend. Ziel der jungen Familie mit zwei Kindern ist es unter anderem, die außen liegenden Fenster und Türen zu tauschen, den Putz zu reinigen und mit einen neuen Farbanstrich zu versehen. Weiterhin soll die Elektrik, Trink- und Abwasserleitungen, die Heizungsanlage mit Schornstein sowie die Sanitäranlagen erneuert werden. Durch den Rückbau von nicht tragenden Wänden wird der Gebäudezuschnitt an die Bedürfnisse der Familie angepasst. Die Fußböden werden in allen Geschossen saniert und erhalten eine Fußbodenheizung. Aufgrund von Feuchtigkeitsschäden, vor allem im Kellergeschoss, wird ein neuer Innenputz aufgebracht und, je nach Raumnutzung, mit einer Schlussbeschichtung aus Farbe, Tapete oder Wandfliesen versehen. Bei Bedarf erhalten die Grundmauern eine vertikale Feuchtigkeitssperre. Der Kochbereich erhält eine neue Einbauküche. Weiterhin soll das Gebäude durch die Dämmung der Kellerdecke, der Decke über Obergeschoss sowie des Daches energetisch aufgewertet werden. Durch die Maßnahmen wird der Wert des Gebäudes erhöht und Energieverluste werden reduziert.

Bild Bild

Kategorie Infrastruktur (A)

Teilsanierung der Turnhalle in Sehmatal-Neudorf 1.BA

Die Turnhalle liegt im Ortskern von Neudorf, wurde 1924 errichtet und wird von der Grundschule sowie von allen Sportvereinen des Ortsteiles intensiv genutzt. Die letzte größere Renovierung fand 2005 statt. Im Untergeschoss befinden sich eine Kegelbahn sowie Sanitär- und Nebenräume. Die Turnhalle nimmt den größten Teil des Erdgeschosses ein. Weiterhin befinden sich dort Umkleidekabinen, Toiletten, das Treppenhaus sowie der Halle zugeordnete Lagerflächen. Im Dachgeschoss befinden sich die Räumlichkeiten der Chronisten vom Sehmatal sowie der Luftraum der Turnhalle. Geplant ist die Ertüchtigung des ersten und die Schaffung eines zweiten Rettungsweges aus der Turnhalle. Der erste Rettungsweg soll über den Anbau an der Westseite des Gebäudes erfolgen. Dafür sind die Außentreppe, Außen- und Innentüren sowie der Fußboden des Anbaus an die derzeit geltenden Vorschriften baulich anzupassen. Da der Anbau als abschließbarer Lehrer- und Lagerraum nicht mehr genutzt werden kann, werden als Ausgleich im Geräteraum an der Nordseite der Turnhalle äquivalente Räume abgetrennt. Der zweite Rettungsweg wird über eine neue Tür zwischen der Halle und der angrenzenden Umkleidekabine geschaffen, da die schon vorhandene Saaltür aufgrund des davor fest montierten Hallentores so nicht nutzbar ist. Ergänzend dazu wird eine Sicherheitsbeleuchtungsanlage im Erdgeschoss installiert. Die derzeitigen Quecksilberdampfleuchten an der Hallendecke sind verschlissen und die Reflektoren deformiert. Daher wird in der Turnhalle eine neue ballwurfsichere Beleuchtungsanlage mit hocheffiziente LED-Leuchten installiert. Weiterhin wird in den Nebenräumen im EG die Elektroinstallation erneuert.

Bild Bild

Kategorie Infrastruktur (A)

Teilsanierung der Turnhalle in Sehmatal-Neudorf 2.BA

Die Turnhalle liegt im Ortskern von Neudorf, wurde 1924 errichtet und wird von der Grundschule sowie von allen Sportvereinen des Ortsteiles intensiv genutzt. Die letzte größere Renovierung fand 2005 statt. Im Untergeschoss befinden sich eine Kegelbahn sowie Sanitär- und Nebenräume. Die Turnhalle nimmt den größten Teil des Erdgeschosses ein. Weiterhin befinden sich dort Umkleidekabinen, Toiletten, das Treppenhaus sowie der Halle zugeordnete Lagerflächen. Im Dachgeschoss befinden sich die Räumlichkeiten der Chronisten vom Sehmatal sowie der Luftraum der Turnhalle. Vorgesehen ist die Schaffung eines weiteren Rettungsweges aus der Turnhalle, welcher gleichzeitig als barrierereduzierte Zuwegung in die Halle mit genutzt werden kann. Diese Zuwegung wird als Rampe ausgeführt. Diese beginnt an der südwestlichen Gebäudeecke und wird geländeabhängig entlang der Außenmauer bis fast zur nordöstlichen Gebäudeecke geführt. Die Rampe wird mit wasserdurchlässigem Betonpflaster befestigt. Im Zuge der Baumaßnahme werden die erdberührten Wände neu abgedichtet und mit einer Drainage versehen. Vorhandene Grundleitungen werden bei Bedarf ausgetauscht. Durch die Hanglage des angrenzenden Geländes müssen für die Schaffung der Zuwegung Stützmauern angeordnet werden. Die vorhandene Stützmauer an der Südseite wird in Teilbereichen saniert. Die marode Treppenanlage an der Südseite erhält einen Ersatzneubau, angepasst an die Zuwegung. Als Witterungsschutz erhält die Treppe und angrenzende Bereiche eine Überdachung.

Bild Bild

Kategorie Infrastruktur (A)

Umnutzung Freifläche am Siedlerheim zum Festplatz in Cranzahl

Zur besseren Gesamtnutzung des Siedlergrundstückes wurde im Außenbereich eine Fläche von ca. 80 qm für eine umfassendere Nutzung des Grundstückes befestigt und begradigt. Die Befestigung erfolgte mittels durchlässiger Oberdecke. Diese Fläche kann nunmehr bedarfsgerecht zur Aufstellung eines kleinen Festzeltes genutzt werden. Weiterhin erfolgte die Befestigung des Untergrundes für den Biergarten mit einer Fläche von ca. 50 qm. Vereinsmitglieder und Gemeindebewohner können diese nun begradigte Fläche, welche mittels sächsischer Wegedecke ausgebildet wurde, ebenso für diverse Feierlichkeiten nutzen. Im Rahmen der erfolgten Umgestaltung des Areals wurde der Freibereich des Biergartens/Grillbereich überdacht in Form einer Holzkonstruktion, ähnlich eines Carports. Damit ist die Nutzung des entsprechenden Bereiches jetzt auch witterungsunabhängig gegeben. All diese Veränderungen der Infrastruktur hatten zum Ziel, dass Vereinsgelände attraktiver zu gestalten und damit die generellen Möglichkeiten der Nutzung für Vereins- und Gemeindemitglieder deutlich zu verbessern. Auch wurden Rahmenbedingungen verbessert, um das jährlich stattfindende Vereinsfest für die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde besser durchführen zu können.

Bild Bild

Kategorie Infrastruktur (A)

Ausbau Kirchsteig in Neundorf

Der Kirchsteig in Thermalbad Wiesenbad Ortsteil Neundorf ist eine öffentlich gewidmete Ortsstraße und führt als einzige Zufahrtsmöglichkeit zur ortsbildprägenden evangelisch-lutherischen Kirche Neundorf sowie zum Friedhof mit Trauerhalle. Der gegenwärtige Zustand ist teilweise unbefestigt und aus diesem Grund soll diese Gemeindestraße nachhaltig ausgebaut werden. Zudem ist topographiebedingt wiederkehrend erheblicher Wasseranfall am Tiefpunkt zu verzeichnen. Im Zuge der Durchführung der Baumaßnahme ist eine Erneuerung der Straßenentwässerungseinrichtungen vorzunehmen. Soweit möglich, wird eine Verbesserung der Verkehrsverhältnisse angestrebt. Die Fahrbahnbreite wird dazu einheitlich mit 2,75m ausgebaut, zusätzlich werden beidseitig Nebenflächen zur Anpassung befestigt.

Bild Bild

Kategorie Infrastruktur (A)

Schaffung von Wohnraum für junge Familie in der Rauschenbachmühle in Arnsfeld

Das im "Rauschenbachtal" zwischen Arnsfeld und Mildenau um das Jahr 1896 erbaute und leerstehende Gebäude, langjährig unter der Bezeichnung Rauschenbachmühle insbesondere als Ausflugsziel und Naturfreundehaus bekannt, soll zu eigenen Wohnzwecken für eine junge Familie um- bzw. wiedergenutzt werden. Bestandteil der Förderung ist die Modernisierung sowie der Um- und Ausbau des 1. OG zu eigengenutztem Wohnen gemäß Stand der Technik. Dazu gehören u.a. der Trockenbau, Fließen- und Bodenbelagsarbeiten, Sanitär, Heizung, Elektrik, Fenster, Dachdeckung und weitere Gewerke. Neben dem nachhaltigen Aufbau einer Existenz der jungen Familie in der Region beabsichtigt diese außerhalb der Förderung, für Wanderer und Radfahrer nach Umsetzung des Vorhabens auch wieder eine kleine Imbissversorgung anzubieten und somit Heimatfreunden auch zukünftig als Anlaufstelle zu dienen.

Bild Bild

Kategorie Infrastruktur (A)

Stützmauer- und Straßenbau Langer Weg in Mildenau

Der "Lange Weg" ist ein öffentlicher kommunaler Weg in der nördlichen Ortslage von Mildenau. Durch ihn werden 16 Wohngrundstücke erschlossen. Gemeinsam mit dem nördlich angrenzenden und weiterführenden "Mauersberger Weg" bildet er einen Ringweg, welcher auch durch das neu entstandene Wohngebiet am Mauersberger Weg führt. Beide Anliegerwege binden an die "Annaberger Straße" an. Zirka 40 m nach der Einmündung von der Annaberger Straße gibt es am Straßenkörper des Langen Weges extreme Verwerfungen. Hervorgerufen wurde dies durch Abrutschen des Straßenkörpers in Richtung der angrenzenden Grünlandfläche. Die inzwischen vorhandene Neigung wird zur Gefahr insbesondere für größere Fahrzeuge, wie z. B. Fahrzeuge von Entsorgungsunternehmen. Befördert wird diese schwierige Situation noch durch den Abzweig in Richtung der Wohngebäude Langer Weg 8 und 10. Im Rahmen der Umsetzung des Projektvorhbens ist es dringend erforderlich, den vorhandenen unbefestigten Hangbereich durch einen Randbalken zu befestigen. Abschließend soll die Fahrbahndecke in Bitumenbauweise mit einem üblichen Gefälle, welches lediglich zur Ableitung des Regenwassers dient, auf einer Länge von zirka 75 m und einer Breite von zirka 3 m neu hergestellt werden.

Bild Bild

Kategorie Infrastruktur (A)

Einbau Akustikdecke im Dorfgemeinschaftshaus Arnsfeld

Das Dorfgemeinschaftshaus Arnsfeld "Sportplatzstraße 19", im Zentrum des Ortes gelegen, wurde in den Jahren 2006/07 ausgebaut. Seither verzeichnet es eine gute Nutzung durch Kommune, Vereine und Privatpersonen. Gemeindliche Nutzungen sind u. a. Einwohnerversammlungen, Ratssitzungen sowie Sitzungen des Verwaltungs- und Technischen Ausschusses. Auch für sämtliche Wahlen wird das Dorfgemeinschaftshaus für den Wahlbezirk Arnsfeld genutzt. Gemeinsam mit dem Verein Annaberger Land e. V. wird jedes Jahr der Arnsfelder Familientag organisiert. Für viele Familien ist diese Veranstaltung ein Höhepunkt im Dorfleben, der von Kindern, Eltern und Großeltern gerne besucht wird. Das Dorfgemeinschaftshaus mit dem schön angelegten Außengelände ist dafür ein idealer "Festplatz". Bei Veranstaltungen im Dorfgemeinschaftshaus wurde allerdings immer wieder der nicht vorhandene Schallschutz im großen Veranstaltungsraum bemängelt. Im Rahmen eines LEADER-Fördervorhabens soll dies nun durch den Einbau einer Akustikdecke behoben werden. Dazu wird die vorhandene Decke zurückgebaut und durch eine Lochplattendecke ersetzt. Somit wird die ohnehin geringe Raumhöhe nicht weiter verringert. Weiterhin soll in diesem Zusammenhang eine energieeffiziente Beleuchtung sowie eine fest installierte Beschallungsanlage eingebaut werden.

Bild Bild

Kategorie Infrastruktur (A)

Grundhafter Ausbau Frohnauer Weg in Tannenberg

Der Frohnauer Weg zweigt im Tannenberger Ortszentrum von der Staatsstraße S 260 (Annaberger Straße) ab, und verläuft auf einere Länge von ca. 2,1 km bis zur Gemarkungsgenze Dörfel (und weiterführend nach Frohnau). Er erschließt bis zur Bebauungsgrenze sechs Wohngebäude und einen Gewerbebetrieb; im weiteren Verlauf mehrere land- und forstwirtschaftliche Nutzflächen, sowie an der Gemarkunsgrenze einen Reiterhof und das Naturschutzzentrum Erzgebirge. Bis auf den Bereich zwischen Reiterhof und Naturschutzzentrum wurde die gesamte Straße Mitte der 1970-er Jahre als "Platten-Straße" mittels Betonplatten ausgebaut. Durch Verlagerung bzw. Absenkung einzelner Platten lässt sich die Fahrbahn mittlerweile nicht mehr durchgängig vom Schnee beräumen. Der in den abgesengten Bereichen verbleibende Schnee führt ständig zu Vereisungen, wobei Beton ohnehin schneller vereist als Asphalt. Die Vereisungsgefahr wird noch verstärkt, da eine geordnete Straßenentwässerung komplett fehlt. Aufgrund des Gefälles (bis 16%) kommt es immer wieder, insbesondere im Kurvenbereich, zu Gefährdungssituationen. Die Maßnahme dient zum einen der Verringerung der Verkehrsgefährdung, zum anderen aber auch der Erhöhung der Versorgungssicherheit infolge besserer Erreichbarkeit für schwere Entsorgungsfahrzeuge, sowie im Einsatzfall für Rettungsfahrzeuge. Das LEADER-Fördervorhaben umfasst auf einem Teilstück von zirka 170 m den Rückbau der Betonplatten und den Einbau einer Asphaltfahrbahn sowie die Verlegung einer Pflasterrinne und Schleuse zur Straßenentwässerung.

Bild Bild

Kategorie Infrastruktur (A)

Ertüchtigung Spielplatz Brettmühle

Im Ortsteil Brettmühle der Gemeinde Königswalde befindet sich unmittelbar neben dem Gasthof "Brettmühle" ein kleiner kommunaler Spielplatz. Das Angebot und die aktuelle Ausstattung der Anlage sind sehr dürftig. Der Spielplatz soll im Rahmen eines LEADER-Fördervorhabens ertüchtigt und durch zusätzliche Spielmöglichkeiten aufgewertet werden. So sollen die bestehende Schaukel und der Sandkasten um einen Spielturm mit Rutsche, einer Wippe und einem Klettergerät mit den dazugehörigen Sicherheitsbereichen ergänzt werden. Mit der Ertüchtigung des Spielplatzes sollen sowohl die Attraktivität des Gasthofes als auch das Angebot für die Kinder im Ortsteil Brettmühle gesteigert werden. Wenige Meter entfernt gibt es einen Wanderparkplatz - der Spielplatz ist ein idealer Zwischenstopp.