LEADER-Vorhaben in der Region Annaberger Land

vorher / nachher Beschreibung
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Kategorie Soziales (D)

Kompetenzerweiterung durch Sozialmanagement

Der Verein Familien- und Seniorenzentrum Cranzahl e.V. unterhält seit 1992 eine sozio-kulturelle Begegnungsstätte mit konkreten Bildungsangeboten und Beratungen in allgemeinen Lebenslagen. Die Regelmäßigkeit der offenen Gruppenangebote sind etabliert und aus dem Veranstaltungskalender der Gemeinde Sehmatal nicht mehr wegzudenken. Wöchentlich besuchen die Einrichtung ca. 250 Gäste aus dem Sehmatal und den umliegenden Orten des ländlich geprägten Raumes. Die Förderung dient dazu, die bestehenden Angebote zu erhalten und weiter zu entwickeln, den Generationswechsel der Leitungstätigkeit gestalten zu können und weitere Inklusionsangebote und Gleichstellungsaktivitäten auszubauen. Die Fördergelder werden eingesetzt zur Kompetenzerweiterung durch eine geeignete qualifizierte Fachkraft (Sozialmanagement, soziale und organisatorische Fähigkeiten) mit 25 Stunden/Woche. Diese Fachkraft soll alle Angebote und die damit verbundenen Abläufe sozial und organisatorisch begleiten und selbst gestalten; sie hat Personalverantwortung und soll für Besucherfragen und neue Vorhaben offen sein. Sie arbeitet an der weiteren Vernetzung zwischen unterschiedlichen Partnern, wie Kindereinrichtungen, Politik, Unternehmen, Kirchen und Vereine.

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Kategorie Infrastruktur (A)

Wiedernutzung eines Wohnhauses in Wolkenstein

Das Haus wurde vor 1900 erbaut und ist zentrumsnah gelegen. Die Bausubstanz befand sich in einem sehr baufälligen und unbewohnbaren Zustand. Heizung, Strom und Sanitäre Anlagen mussten komplett erneuert werden. Nach Fertigstellung verfügt das Haus über eine Wohn- und Nutzfläche von 180 m² und dient einer jungen Familie mit zwei Kindern als neuer Lebensmittelpunkt. Zur Förderung wurden beantragt: Erneuerung der Dach und Dachkonstruktion, komplette Entkernung, Einbau und Neugestaltung der Zwischenwände und Räume, Einbau von Fenster und Türen, Wärmedämmung komplett, Austausch sowie Erneuerung und Installation von Heizung-, Strom- und Sanitäranlagen, Neugestaltung der Terrasse und der Außenfassade.

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Kategorie Infrastruktur (A)

Umnutzung leerstehendes Gebäude zu Wohnhaus in Kleinrückerswalde

Das Gebäude, ehemals eine wassertechnische Anlage, wurde um das Jahr 1928 erbaut und dient nach dem Um- und Ausbau nun als Wohnstätte für eine junge Familie. Dazu wurde das Gebäude innen und außen saniert und zur Wohnraumschaffung ein Anbau realisiert.

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Kategorie Infrastruktur (A)

Straßenbeleuchtung 1. BA Hauptstraße in Walthersdorf

Die Hauptstraße im OT Walthersdorf verbindet Crottendorf mit Walthersdorf. Entlang der Ortsdurchfahrt grenzen an die Straße bzw. Gehweg Wohngebäude und gewerbliche Unternehmen an. Größtenteils war der Altbestand an Leuchten über 60 Jahre alt. Die Masten waren verschlissen und das Aluminium-Kabel entsprach nicht mehr den Vorschriften. Im Zuge der abwasserseitigen Erschließung auf einer Strecke von 550 m wurde die Straßenbeleuchtung mit erneuert. Durch den Einsatz hocheffizienter LED-Leuchten wird der Energieverbrauch gesenkt und eine moderne Optik erzielt. Insgesamt wurden 15 Fundamente und Leuchten sowie eine Zählersäule gesetzt. Weiterhin sind 600 m Erdkabel verlegt und die elektrotechnische Anbindung realisiert worden. Mit der Verbesserung der Straßenbeleuchtung wird unter anderem auch ein Beitrag zur Verkehrssicherheit für die Fußgänger und Radfahrer geleistet.

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Kategorie Infrastruktur (A)

Straßenbeleuchtung Talstraße 1-12 Niederschmiedeberg

Die Kreisstraße K8115 in der OD Niederschmiedeberg wurde im Zuge einer Gemeinschaftsmaßnahme zwischen Erzgebirgskreis und Gemeinde Großrückerswalde von der Einmündung der Arnsfelder Straße (K8103) bis zur Brücke über die Preßnitz instandgesetzt. Im Zuge dieser Baumaßnahme wurde dieses Projekt umgesetzt. So wurde die vorhandene Straßenbeleuchtung, die im Jahre 1994 errichtet wurde (10 Leuchten), zurückgebaut und durch 12 neue Leuchten auf ca. 390 m Länge ersetzt. Hierzu war, neben den Leuchten, außerdem eine Planung, die Kabelverlegung, Masthülsen für die Leuchten sowie die erforderliche elektrotechnische Anbindung und Einbindung der Altanlage inkl. Zählersäule und Schaltschrank notwendig. Ziel war es u.a., eine bessere Beleuchtungssituation insbesondere für Fußgänger und Anwohner zu schaffen. Weiterhin wurde durch den Einsatz moderner LED-Leuchten die Energieeffizienz gesteigert. Die Leuchten sind hocheffizient, sparsam und lenken das Licht.

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Kategorie Wirtschaft (B)

Marktplatz regionaler Unternehmen

Durch die Schaffung eines Netzwerkes regionaler Unternehmen innerhalb der Annaberger Altstadt, soll die Stadt-Land-Beziehung intensiviert werden. Ein weiteres Ziel ist es, Zusatzangebote für Touristen und Besucher zu schaffen. Dieser Angebotsrahmen soll generationsübergreifend unter Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen umgesetzt werden. Weiterhin kann der stationäre Handel Verknüpfungspunkte schaffen mit Herstellern regionaler Produkte. So wird unter anderem: Kunst und Kultur in Schaufenstern der regionalen Geschäfte präsentiert, eine Webseite für alle städtischen und regionalen Unternehmen entwickelt, gemeinsame Werbemittel hergestellt (Gutscheine, Tragetaschen, etc.).

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Kategorie Infrastruktur (A)

Umnutzung Scheune zu Wohnhaus in Schlettau

Der Antragsteller hat vor, aus einer Scheune auf einem Bauernhof ein Wohnhaus für seine 5-köpfige Familie zu errichten. Das Vorhaben umfasst den Innenausbau, die Elektroinstalation, Feststoff und Holzpallets-Heizung, Sanitäranlangen, Fenster, neue Decken und Wände und die Außengestaltung.

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Kategorie Infrastruktur (A)

Umbau und Modernisierung Trauerhalle im Ortsteil Schönfeld

Die Trauerhalle wurde 1975/76 errichtet und entsprach nicht mehr den heutigen Standards. Es wurde eine völlige Entkernung des Innenraumes mit neuer Raumaufteilung vorgenommen. Dadurch wurde die Anzahl der Sitzplätze von 50 auf 82 erhöht. Die Beheizung der Halle erfolgt nun über eine elektrische Fußbodenheizung. Die Elektroinstallation wurde auf den aktuellen Stand der Technik gebracht. An der Fassade wurden Tür- und Fensteraufteilung geändert sowie ein Vordach angebracht. Vorhandene Treppen sind durch eine schiefe Ebene ersetzt worden. Der WC-Einbau erfolgte rollstuhlgerecht.

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Kategorie Natur und Umwelt (C)

Konzeption zur Entwicklung der Gewässer 2. Ordung sowie Lösung von Landnutzungskonflikten im Sehmatal

Bei diesem Vorhaben handelt es sich um eine nichtinvestive Studie eines externen Planungsbüros zur Erfassung und Dokumentierung des Bestandes an Fließgewässern II. Ordnung in der Gemeinde Sehmatal. Ziel war die Erarbeitung von Kartenmaterial, auf dem Gewässerabschnitte linienhaft dargestellt werden. Weiterhin wurden die einzelnen Gewässer kurz beschrieben und mittels Bildern dokumentiert. Es erfolgte eine Bewertung des bestehenden Gewässerzustandes hinsichtlich der Leistungsfähigkeit (vor allem bei Starkniederschlägen) und der Ökologie. In deren Folge wurden Problem- bzw. Schadstellen herausgearbeitet und Möglichkeiten für eine Verbesserung des Gewässerzustandes, eine Renaturierung von Gewässerabschnitten und eine naturnahe Gewässerentwicklung aufgezeigt. Hinsichtlich der Art und des Umfanges der festgestellten Probleme erfolgte zudem eine grobe Priorisierung über die kurz-, mittel- oder langfristige Notwendigkeit von wasserbaulichen Maßnahmen. Die Angabe eines groben Kostenrahmens für die vorgeschlagenen Maßnahmen wurde bei der Bearbeitung ebenso berücksichtigt, wie eine Umbenennung von bisher „namenlosen“ Wiesenbächen, um zukünftig eine sinnvolle und den örtlichen Gegebenheiten angepasste Gewässerbezeichnung im amtlichen Wasserlaufverzeichnis, im GIS-Fließgewässernetz und in amtlichen Vermessungsdaten führen zu können.

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Kategorie Wirtschaft (B)

Umnutzung leerstehendes Gebäude zur Pension in Schlettau

Das Objekt befindet sich im historischen Ortskern sowie in unmittelbarer Nähe zum Markt. Das Gebäude, welches vermutlich im 18. Jahrhundert errichtet wurde, stand schon lange Zeit leer und wies starke Verfallserscheinungen auf. Das Hauptgebäude steht unter Denkmalschutz und wird zukünftig als Pension genutzt werden. Für die Nutzung als Pension war die Sanierung und der Umbau des Hauptgebäudes erforderlich sowie ein Anbau und eine Terrasse als Neubau zu errichten. Mit dem Umbau des Gebäudes wurde zum einen ein Beitrag zum Erhalt denkmalgeschützter Bausubstanz geleistet sowie der historische Ortskern von Schlettau gestärkt. Es wird eine intensive Zusammenarbeit mit den regionalen touristischen Einrichtungen des Ortes Schlettau sowie der weiteren ländlichen Umgebung angestrebt. Die ersten Projektplanungen in Zusammenarbeit mit dem Förderverein Schloss Schlettau e.V. sind bereits erfolgt. Des Weiteren sollen verschiedene Urlaubskonzepte angeboten werden. Unter anderem sind Projekte in Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern in Tschechien geplant. Die Einrichtung firmiert unter dem Namen "Boutiquehotel Grüner Zweig".

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Kategorie Infrastruktur (A)

Wiedernutzung Bauernhof zu Wohnhaus in Mildenau

Bei dem Gebäude handelt es sich um eines der ältesten noch erhaltenen Gebäude des Ortes. Nachweislich stammt ein Großteil der Bausubstanz aus den Jahren um 1680. Insbesondere der Natursteinkeller und die Bauernstuckdecke zeugen von ländlicher Baukunst vergangener Jahrhunderte. Seit 2015 steht das Gebäude unbewohnt leer. Das Gebäude ist grundlegend zu sanieren. Der ungenutzte Dachraum wird eine wichtige Rolle zur Gestaltung der Wohnung spielen. Die bisherigen Wohnräume werden ebenfalls in das Konzept integriert. Zur Wiedernutzbarmachung sind Arbeiten an fast allen Bauteilen - innen und außen - erforderlich. Das Dach und der Außenputz werden ebenfalls erneuert. Das Fachwerk wird saniert und an den Giebelseiten wieder sichtbar gemacht. Die Dacheindeckung ist beidseitig zu erneuern. Fenster und Türen sind ebenfalls zu erneuern. Bei der Sanierung des Innenraumes sollen im wesentlichen historische Baustoffe wie Lehm und Lehmputz zum Einsatz kommen. Die Elektro- und Sanitärinstallation einschließlich eines alternativen Heizsystems (Stückholz + Solar) ist neu einzubauen. Nach Fertigstellung des Vorhabens wird eine junge Familie mit mehreren Kindern das renovierte Gebäude beziehen.

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Kategorie Infrastruktur (A)

Wiedernutzung zu Wohngebäude in Grumbach

Ein leerstehendes Einfamilienhaus soll zu einem Wohnhaus für eine junge Familie saniert und wiedergenutzt werden. Folgende Maßnahmen sind am Gebäude unter anderem geplant: Trockenlegung durch Freilegen der Außenwände/Gründung, Abdichtung und Verlegen einer Drainage und eines Ringerders, Erneuerung der Dachdeckung auf der Rückseite, Verlängern des Dachüberstandes, vollflächige Fassadendämmung nach EnEV, Erneuern sämtlicher Fenster und Außentüren, Dämmung der Dachflächen, komplette Erneuerung der Sanitär-, Abwasser und Elektroinstallation, Einbau Zentralheizung (WP Tiefenbohrung)

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Kategorie Infrastruktur (A)

Erweiterung einer bestehenden Praxis für Physiotherapie in Wiesa

Um den Anforderungen der jetzigen Zeit Genüge zu tun, ist eine Erweiterung der bestehenden Praxis unumgänglich. Es ist vorgesehen, am Südgiebel des bestehenden Wohnhauses einen Anbau zu errichten. Die Nutzfläche dieses neuen Anbaues ist mit ca. 60 m² geplant und mit einem eigenen Zugang versehen. Dieser wird barrierereduziert ausgeführt. Durch den Anbau ist die Physiotherapiepraxis eine eigenständige Einheit. Bisher sind diese Praxisräume mit dem Privatbereich des Wohnhauses verbunden. Dies ist ein Zustand, der nicht mehr tragbar ist. Weiterhin sind die bestehenden Praxisräume zu modernisieren. Folgende Baumaßnahmen sollen im Zuge des Vorhabens unter anderem umgesetzt werden: Der Raum für die jetzt bestehende Unterwassermassageeinrichtung muss saniert werden, die Unterwasserwanne und die Einrichtung dazu sind zu entfernen. In diesem Raum sollen Personal-WC und eine Personalumkleide entstehen. Dazu muss der gesamte Raum entkernt werden, mit neuem Fußboden versehen und die Decke abgenommen werden.

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Kategorie Soziales (D)

Erstellung einer Webpräsenz für Sehmataler Grundschule

Um den digitalen Anforderungen der heutigen Zeit gerecht zu werden, wurde für die Sehmataler Grundschule eine Webpräsenz eingerichtet. Hierdurch wurde ein schnellerer und besserer Informationsaustausch zwischen Grundschule, Eltern und Schülern hergestellt. Eine eigene Hompage, auf der in kurzer Zeit Daten und Informationen, wie z.B. Stundenausfall, Stundenplanänderungen, etc. bereitgestellt werden können, ist eine Grundvoraussetzung im digitalen Zeitalter. Unter Berücksichtigung der gestiegenen Mobilität bei Endgeräten und eine Veränderung des Nutzerverhaltens war die Erstellung der Grundschulpräsenz von sehr hoher Priorität. Ein vollumfängliches responsives Webdesign war notwendig. Um so effizient wie möglich zu sein, bedarf es zeitnah eines leistungsfähigen und flexiblen, einfach bedienbaren Internetauftritts. Der Internetauftritt gewährt der Öffentlichkeit mehr Einblicke in den Schulalltag. Es soll das regionale Bewusstsein für die Grundschule wecken und mit den Möglichkeiten der schnelleren Informationsbeschaffung darauf aufmerksam machen. Verlinkungen zu Einwohnern, Vereinen und anderen Schulen etc. sind generell vorgesehen.

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Kategorie Infrastruktur (A)

Wiedernutzung Wohnhaus in Mildenau

Das Gebäude ist ein altes, stark sanierungsbedürftiges Bauernhaus. Es wurde um 1688 erbaut, ist leerstehend und steht nicht unter Denkmalschutz. Es wird beabsichtigt, das Gebäude für eigene Wohnzwecke zu sanieren bzw. umzubauen. Auf Grund des großen Sanierungsbedarfes wird das OG und das Dachgeschoss abgerissen und auf dem erhaltenen EG wieder aufgebaut. Zur Wiedernutzung sind Arbeiten an fast allen Bauteilen erforderlich, ebenso komplett neue Heizungs-, Sanitär- und Elektroinstallationen. Nach der Fertigstellung wird das Gebäude durch eine junge Familie bewohnt.